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Concert au profit des sinistrés de Fukushima. Tokyo, novembre 2013

 

 


 
« Das Geheimnis der Zwillinge » von Marie-Noëlle HIMBERT und Nils TAVERNIER, im Perrin-Verlag (2009)


« Audrey und Diane sind Zwillingsschwestern. Sie besitzen das gleiche Talent für die Musik, den
gleichen Traum : der Musik ihr Leben zu widmen. (…..)
Angesichts dieses Schicksalsschlages, der sie gemeinsam trifft, beschließen Audrey und
Diane, gemeinsam zu kämpfen. Da beide nicht mehr die Kraft haben, alleine ein Klavierstück
zu spielen, erfinden die Schwestern ihre Kunst neu. Sie erarbeiten eine neue Klaviertechnik,
überarbeiten die für zwei Hände geschriebenen Partituren und interpretieren sie gemeinsam mit
vier Händen. Schließlich schaffen sie zu zweit einen neuen Musikstil mit Hilfe ihrer eigenen
Kompositionen.
(….)
Heute treten Audrey und Diane in der Öffentlichkeit auf. Unter den Lichtern der Scheinwerfer,
in Bühnenbekleidung, warten sie, Rücken an Rücken, jede vor ihrem Klavier, auf die Stille....
Mit einer unendlichen Sanftheit gleiten ihre Finger über die Tasten. Die Noten, die nacheinander
gestreichelt werden, ertönen auf beiden Klavieren und lassen in einem besonderen Fluss die
Schönheit im geteilten Elan erklingen. Was man sieht, ist Anmut, nicht Zerbrechlichkeit. Was
man hört, ist ein fließender Bach, in dem jeder Ton ein Wassertropfen ist ; in dem jeder Tropfen,
der von einer der beiden erschaffen wird, sich zum zarten Fluss der anderen gesellt. Was man
bei dieser Melodie empfindet, ist pure Reinheit. Die Darbietung ist von berauschender Poesie.
Sie ist die Gleichung einer kulturellen Verwandtschaft ; die Antwort von zwei Menschen an ihr
Schicksal. Audrey und Diane Pleynet, die klavierspielenden Zwillinge, haben sehr viel mehr getan,
als ihren Traum zu verwirklichen ; sie haben der Harmonie einen neuen Sinn und einen neuen
Klang gegeben. Sie haben die Allmacht des Lebens der Kraft der Natur entgegengesetzt. Sie haben
Widerstand geleistet und sie haben gewonnen. »

La Dépêche du Midi, Hautes-Pyrénées (2007)


« Am Montag abend Beginn von Piano Pic mit einem Konzert voller Anmut und Sensibilität,
welches dem Festival sofort Charme verlieh. Den Charme der Zwillinge Diane und Audrey Pleynet,
die nach dem Aufgehen des Vorhangs eine echte « Renaissance » auf höchstem Niveau erlebten. »


Pierre CHALLIER, Journalist der Dépêche du Midi, La Nouvelle République des
Pyrénées « Renaissance pyrénéenne » (2007)


« Man kann die Zwillinge Diane und Audrey Pleynet nicht unterscheiden. Ein strahlendes Lächeln
zu zweit, grazile Erscheinungen, umgeben vom sanften Blutrot der Blumen.... Es ist ein magisches
Bild, wenn sie sich an beiden Enden von zwei Flügeln gegenüber sitzen.
Aber wer kann wirklich ermessen, wie viel Willensstärke es brauchte, um diese Renaissance zu
erleben, diesen Auftritt beim Festival Piano Pic am vergangenen Montag in Escaladieu, obwohl die
Ärzte ihnen vor 10 Jahren befohlen hatten, keine Musik mehr zu machen.
Denn Diane und Audrey Pleynet verkörpern das Geschick von Zwillingen, die das schlimmste
erlebten und seitdem dem Schicksal die Stirn boten, um das Beste daraus zu machen (….) Da für
sie aufgrund einer Schwäche in den Händen die klassische Virtuosität unmöglich zu verwirklichen
war, entwickelten sie eine andere Form der Virtuosität, indem sie den ganzen Arm benutzen
und mit vier Händen arbeiten, dort wo sonst nur zwei Hände ins Spiel kommen....Die Finger
gleiten wie Wellen über die Klaviatur, jede Geste ist so einstudiert, dass jede Taste mit ephemerer
Anmut berührt wird.... unter den Gewölben von Escaladieu erinnert ihr Spiel daran, dass wahre
Gefühle nicht durch Virtuosität hervorgerufen werden, dass sie in dem Gefühl liegen, welches sie
einbringen, « denn für uns ist das wichtigste der Austausch mit dem Publikum, das uns trägt. »

Marc JECK, Journalist Luxemburger Wort
« Zwei Hoffnungen der Klavierkunst » (1996)


« Im wesentlichen wird dieses außergewöhnliche Duo durch die anmutige Koordination
gekennzeichnet, die auf einer besonderen Technik beruht. In der Tat wird beim Spiel der Pleynet-
Zwillinge die Taste zur Verlängerung des Fingers : ihre Hände verschmelzen mit der Klaviatur.
Dank dieser « Fusion » realisieren sie eine unübertroffene Eleganz der melodischen Phrasierung des
Konzerts von Mozart (…..) Ihr künstlerisches Können bei der Ausführung dieses Konzerts für zwei
Klaviere von Mozart liefert einen eklatanten Beweis dafür, dass die Pleynet-Zwillinge bereits jetzt
eine Hoffnung für die Klaviermusik der Zukunft sind. »


Jacques CHANCEL, in einem Interview mit Marie Laure Augry in der Sendung
« Ein Tag in Frankreich » auf France 3 National (2000)


« (….) Ich bin sehr gerührt, dies ist eine Lektion des Lebens. Hier sieht man Mut, Begeisterung,
Leidenschaft in der Tatsache, dass sie niemals verzweifelten. Es ist wahrlich eine Lektion des Muts
und des Lebens. (….) Man muss ihnen wirklich helfen. Es ist etwas Außerordentliches. Nicht nur,
dass sie spielen, sondern auch, dass sie ihr Spiel wieder gefunden haben (….) sie hatten eine große
Zukunft vor sich. Ich glaube, dass diese große Zukunft auf ihre Weise immer noch möglich ist.
Die Musik vollbringt immer Wunder und in diesem Falle sind die Gefühle sehr stark ; weil es
einfach ist, weil es schön ist, die ganze Anmut der Welt (….) ; es gibt keine Angeberei, nur die
reine Wahrheit. (…..) Sie werden es weit bringen. (…..)


Pierre REACH, künstlerischer Leiter des Festivals Piano Pic (2007)


Wir waren alle sehr glücklich über ihre Präsenz bei Piano Pic und ich kann Ihnen persönlich sagen,
wie sehr ich Ihr Spiel und Ihr Duo schätze : ein so schöner Klang und vor allem, abgesehen von
Ihrer Leistung, eine solche Freude und Musikalität. Ihre Präsenz hat diesen Abend verschönert und
Cyprien Katsaris hat mir auch gesagt, wie sehr er Sie schätzt.
Noch einmal Bravo, Sie sind zwei ausgezeichnete Musikerinnen und ich wünsche Ihnen, auf diesem
Ihrem Wege voranzukommen.
(…..) Spielen Sie viel Musik mit Ihrem Talent und verbreiten Sie weiterhin Freude. »

Badische Neueste Nachrichten
« Klaviernacht der Superlative
» (1996)

« (…) Nach der Pause haben die Zwillinge Audrey & Diane Pleynet das « Clair de Lune »
der « Suite bergamasque » von Debussy erstrahlen lassen, in einer Version für zwei Klaviere, auf
magische Weise, mit einer delikaten, ruhigen und sanften Beleuchtung.... »


Preisverleihung "Prix Initiatives Occitanes", Balma, Banque Populaire Occitane (2012)
 

« (…) Die Pleynet Zwillinge haben ihre eigenen Kompositionen mit viel Empfindlichkeit und Virtuosität interpretiert.
Mit ihrer von intensiven Empfindsamkeit eingeprägte Musik, haben die graziöse und funkelnde Zwillinge, eine Botschaft der Hoffnung, Mut und Lebenslektion zu dem Publikum geschenkt. Das Publikum war von ihrem bezaubernden Charme einstimmig fasziniert.
»


André GAGNON, Pianist und Komponist : Auszug aus der Fernseh-Reportage
« Die klavierspielenden Zwillinge » in der Sendung « Zone Libre » auf Radio Canada (2001)

« Seit einigen Jahren machen sie mir die Freude, einige meiner Stücke auf dem Piano zu spielen
und ich muss sagen, dass ihre Interpretation absolut bemerkenswert ist. Sie haben es geschafft, die
Komposition, die ursprünglich für ein Solo-Piano gedacht war, für zwei Pianos zu gestalten. Diese
Transkriptionen sind in allen Punkten dem Originaltext getreu und bringen gleichzeitig eine Finesse
und eine Tiefe ins Spiel, die mich stark berühren ».
« Für mich ist es ein neues Gefühl, meine Musik auf diese Weise von Zwillingen gespielt zu hören,
und zwar unter den bekannten Umständen, das ist für mich sehr bewegend.
Es gehört zu den ergreifendsten Augenblicken in meinem Leben. Es ist wirklich etwas
Außergewöhnliches, Wunderbares. Wir haben es mit zwei sehr guten Musikerinnen zu tun, für die
die Musik das Wichtigste in ihrem Leben zu sein scheint, was normal und natürlich ist. Aber in
diesem Falle ist es noch etwas anderes, in diesem Falle bewegt es die Seele.
(….)
« Vielen Dank, es ist wunderbar (….). Wirklich, die Art, wie sie die beiden Hände auf 2 Klavieren
einsetzen, das ist so musikalisch, so wunderschön. Sie geben meiner Musik eine neue Seele. Es ist
wirklich dieselbe Musik, aber doch ganz anders gespielt. Und die Musikalität ist offensichtlich, Sie
sind echte Musikerinnen, Sie sind wunderbare Pianistinnen. Ich liebe das sehr. »


Michel BONY, Journalist der « Dépêche du Midi »
« Der Charme von Audrey und Diane » (2010)

Jacques Bousquet, Bürgermeister der Gemeinde, erzählt, wie er die Zwillinge kennenlernte. « Die
Magie einer Begegnung unter dem Sternenhimmel des Pic du Midi in einer Fernsehsendung « Die
Nacht der Sterne » vor zwölf Jahren war der Anfang einer tiefen Freundschaft zu den Zwillingen
Audrey und Diane Pleynet. Ihr Werdegang, ihre Probleme, ihre Zweifel, ihre Hoffnungen, all dies
haben wir geteilt, ohne jemals zu glauben, dass eines Tages etwas Konkretes dabei herauskommen
würde » erklärte er den Zuschauern.

Und dennoch kam es so weit, sie spielten Freitag im gefüllten Saal des Appolo an einem Abend, der
unvergesslich bleiben sollte.

Das Unglück, welches über die beiden jungen Virtuosinnen hereinbrach, ihre seltene und so
schreckliche Krankheit, die sie ihrer Leidenschaft, des Klavierspielens, beraubte, ist nicht
vergessen, doch sie hatten die Kraft und den Mut und man brauchte sie nur auf der Bühne zu sehen,
um davon überzeugt zu sein, dass sie den Start zu einer neuen Karriere machten...

Ein Konzert für zwei Klaviere, mit ihren eigenen Werken, abgesehen von zwei Transkriptionen
eines Komponisten, der viel für sie bedeutet : A. Gagnon.

Man kann sich leicht vorstellen, dass das Publikum durch ihre Klasse, ihre Sanftheit und ihre
Virtuosität an den Klavieren schnell erorbert wurde.

Zum Abschluss dieses Abends, der von der AVICA präsentiert und vom Verein « tout feu tout
femme » mit dem Vorsitzenden Jean Charles Bordaries unterstützt wurde, trat Jacques Bousquet
auf die Bühne in Begleitung des Direktors der regionalen Kulturbehörde, Dominique Paillarse,

um die beiden Virtuosinnen zu beglückwünschen. Mit großer Ergriffenheit erklärte er : « Es war
ein emotionsgeladener Abend, denn für die beiden war es eine Herausforderung, sich an die zwei
Klaviere zu setzen. Es bedeutete Stolz für mich, aber vor allem für die Zwillinge, denn sie haben
enorme Arbeit geleistet. Man kann sich gar nicht vorstellen, wieviel Anstrengungen es kostete, ein
Konzert wie das heutige vorzubereiten. Es war das erste dieser Art, aber weitere werden folgen. »

Daniel PATTE, Produzent des Téléthon auf France Télévisions (2002)

« Im dritten aufeinanderfolgenden Jahr haben Sie meine Einladung und unsere Erwartungen
erwidert, mit jener Disponibilität, Konzentration und jenem Mut, der Sie kennzeichnet und der zu
Ihrem Talent gehört. Die mit den Bedingungen der Life-Übertragung verbundenen Anforderungen
haben Sie nie daran gehindert, zum Rendez-Vous präzise zu erscheinen und dem Publikum und den
Fernsehzuschauern Momente von großer Qualität zu bieten, an die ich mich stets mit Ergriffenheit
erinnern werde. (….) »

 

Patrice PEYRIERAS, Komponist, Dirigent (2003)

« Ich bin seit drei Jahren Beobachter und Zeuge der Arbeit und der Ausdauer dieser beiden
talentvollen Musikerinnen. (….) sie spielen mit dem Orchester zusammen in einer Life-Show und
berühren durch ihre Sensibilität und ihre Leidenschaft eine große Anzahl von Zuhörern. »


Elise DAYCARD, Journalistin, France 3 SUD
Auszug aus einer Reportage in der Tagesschau (2007)


« …. Ihre Finger gleiten in perfekter Symbiose mit dem Klavier über die Tasten (…..). In dieser
Versammlung konnte eine Bilanz über die Integration von Behinderten gezogen werden, aber vor
allem diente sie auch dazu, Audrey und Diane zu entdecken, die ihr Publikum eroberten. »

 

Eve RUGGIERI : Auszüge aus dem Abend Toulouse Atout Cœur 2009, Kongresszentrum Pierre Baudis in Toulouse und Auszüge aus der Dépêche du Midi (2009)

« (…) Sie haben brillant begonnen, die Zwillinge waren Schülerinnen im Konservatorium, sie
haben all diese Etappen hinter sich gelegt (….) in denen die Technik beherrscht werden muss,
die Finger und dann die Interpretation, das ist ein langer Weg. 14 Jahre : sie wurden von den
ausgezeichneten Musikern des Strassburger Philharmonischen Orchesters anerkannt, Maestro
Theodor Guschlbauer überreichte ihnen den Preis und zwei Jahre später gewannen sie den
schwierigen Wettbewerb von Steinway & Sons in Berlin.
Und alle Wege öffnen sich ihnen, doch plötzlich sind ihrer beiden Hände gelähmt. Das ist
fürchterlich, mit einem Male sind Jahre der Arbeit, des Engagements, der Leidenschaft, der
Anstrengungen, Träume zunichte gemacht. Und von da an sagt man sich « nun gut, es ist vorbei ».,
Ich habe viele Sänger gekannt, die schreckliche Probleme mit den Stimmbändern hatten und die
nach jahrelanger Arbeit aufgehört haben.
Doch sie haben versucht, zu überleben. Und dies ist einzigartig, ich habe keinen anderen Fall
wie diesen erlebt, d.h. sie versuchten, die Finger wieder zu bewegen, wir werden es gemeinsam
schaffen, uns gegenseitig helfen, und irgenwann werden wieder vor einem Klavier sitzen und
die Finger bewegen können. Und da sie zu zweit waren, waren sie nicht alleine angesichts dieses
Dramas. Sie haben mich wirklich zutiefst bewegt. (….)
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